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Das Konzept von Relativierung - Trip mit 200mg Changa

Verfasst: 23. August 2026, 19:38
von kleinerkiffer84
Nachdem der Sommer endlich vorbei ist, konnte man gestern wieder trippen.

Einfach unfassbar! Wie soll man so etwas bitte in Worte fassen?
Vor einer Stunde hatte ich einen starken Trip mit Changa. Ich stopfte mir etwa 200mg Changa in die Bong setzte mich in Dunkelheit und Stille hin und zog den Kopf leer.
Nachdem ich den Kopf gezogen hatte, hielt ich die Luft an. 3 Sekunden später fiel mir alles aus der Hand und ich wurde von 0 auf 100 geschossen.
Der Beginn der Wirkung fühlte sich an, wie ein ultimatives Erdbeben oder auch wie eine Atombombe die alles Sein in ihren Grundmauern erschüttert. Mein Ego wurde zerschossen aufs härteste.
In rasender Geschwindigkeit wurde mir im Hinterkopf in immer stärkerer Intensität bewusst, dass nicht nur mein Ego völlig gesprengt wird, sondern alles Sein, was aber gleichzeitig
auch ich bin. Bereits ab hier wird es im Grunde unmöglich das vernünftig zu verbalisieren. Es war das Normalste, das ich nicht nur ich bin, sondern das ich alles bin.
Das gesamte Universum und alles Sein was auch über das uns bekannte Universum hinausgeht, bin ich. Genau so ist auch jeder andere alles Sein, weil alles Eins ist.
Aber wie gesagt, sogar diese Phase des Trips entzieht sich bereits menschlicher Sprache, dabei war das erst der Anfang.

Die Visuals setzten mit unglaublicher Intensität ein. In rasender Geschwindigkeit begann ich unspezifische Gedanken zu denken, die ich zusammenfassen würde als:
ALLES-JETZT-GLEICHZEITIG
Die Gedanken waren codiert in fraktale Spiralen aus Milliarden von Dreiecken und weiteren nicht in Worte fassbaren Mustern, die in rasender Geschwindigkeit in mehr als 3 Raumachsen
herumwirbelten. Mir blieb pratkisch der Atem weg vor erstaunen und ich sackte in eine zusammengelümmelte Haltung zusammen und war vollkommen weg.
Wobei "weg" nicht das richtige Wort ist. Viel mehr war ich präsent, ich war hyper-präsent! Die Realität die man mit DMT erlebt, ist um ein vielfaches schärfer und realer als das was
wir im Alltag Realität nennen. Das war sowas von intensiv. Das ist das hyperrealste Sein das man sich nur vorstellen kann. Der anfängliche extreme Donnerschlag der alles Sein durchrüttelte
hallte mit einem absolut ohrenbetäubenden Summton nach. Der Summton wurde in seiner Frequenz immer höher und prägnanter, sodass er alles Sein förmlich erfüllte und durchdrang.
Dieser alles durchdringende Summton, begann das Sein, oder was auch immer das überhaupt sein soll, was man im DMT-Dom erlebt, wie eine Mikrowelle zu durchdringen und immer stärker
in seiner Schwingungsfrequenz anzuheben. Da ich alles Sein war, wurde somit auch meine Schwingungsfrequenz immer höher, sodass es mich in radikaler Geschwindikeit in die oberen
Etagen des DMT-Doms schoss, die von Etage zu Etage immer spiritueller und gleichzeitig noch viel unmöglicher zu beschreiben wurden. Das war so intensiv, dass man vor Erstaunen
im Grunde umfällt. Ich merke beim Schreiben gerade, dass es relativ unbefriedigend ist, die Erfahrung verbalisieren zu wollen, weil das Konzept von Sprache einfach nicht dafür ausgelegt ist,
gleichzeitig steht einem aber nichts anderes zur Verfügung. Begleitet wurde dieses Szenario von den intensivsten Optics. Auch das entzieht sich jeglicher Beschreibung wie das aussieht.
Das sind so absolut grelle Visuals die sich förmlich aus den Wänden des DMT-Doms "herausbrennen", die mit so rasender Geschwindigkeit in alle Richtungen morphen, dass man mit dem Schauen
gar nicht mehr hinterher kommt. Das ist so ein absolutes Farbspektakel, das so rasend schnell abläuft, dass es sogar schwierig ist, konkret einzelne Farben zu benennen die man da sieht.
Ich habe außerdem den Eindruck, dass zwischendurch gelegentlich Farben auftauchen, die es gar nicht gibt. Auch das ist weder in Worten noch physikalisch vernünftig zu erklären, aber
so nehme ich das subjektiv auf der Reise wahr.
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Irgendwann, jenseits von aller uns bekannter Skalierung von Zeit, war ich dann in den ganz oberen Sphären des DMT-Doms angekommen und war sozusagen am Ziel.
Dort wurde ich unglaublich willkommen geheissen. Das war ein Nachhause kommen mal 1 Million und selbst das ist noch untertrieben. Man kann es vielleicht am ehesten vergleichen mit
manchen Schilderungen von Nahtoderfahrungen. Menschen berichten oft, dass dieses Nachhause kommen so schön war das sie nicht mehr in die irdische Welt zurück wollten.
Exakt das erlebte ich auch, aber in unfassbarer Intensität. Das war so eine totale Erfüllung und so eine totale Gewissheit von "alles ist gut" das es nicht näher mit Worten beschrieben
werden kann, um dieser Stufe von Steigerung gerecht zu werden. Ich war so zuhause und so angekommen das es sich Worten entzieht. In diesen absolut hochschwingenden Sphären nahm
ich die Existenz einer unfassbar mächtigen männlichen und extrem weisen Entität wahr. Visuell ist diese Entität schwer zu beschreiben, weil alles so schnell vor sich geht das man
mit dem Staunen gar nicht hinterher kommt. Es war ein mehrdimensionales kristallines und sehr spirituelles Wesen für das es in der uns bekannten Welt keine wirkliche Entsprechung gibt.
Man könnte sagen es war ein Kristallwesen, so sah es im weiteren Sinne aus oder so interpretierte ich es im Hinterkopf irgendwie, aber auch das trifft es nicht. Ich merke gerade
beim Schreiben komme ich absolut nicht auf den Punkt was ich überhaupt zum Ausdruck bringen will. Das ist eine so unfassbare Erfahrung und ist so weit von dem entfernt was wir Realität
nennen, dass Sprache nicht das richtige Mittel ist um das zu transportieren. Jedenfalls, soweit ich es abklatschmäßig irgendwie in Worte fassen kann, war ich in den absoluten hohen
und hochschwingenden Sphären des DMT-Doms, wo ich von so etwas wie einem Kristallwesen mit unendlicher Liebe begrüßt wurde. Um dieses Kristallwesen herum rotierte ein Torus der mehr
als 3 Raumachsen hatte in alle erdenklichen Richtungen gleichzeitig. Das sah aus wie ein Paradoxon welches es in unserer Welt nicht geben kann und demnach auch nicht 3 dimensional
dargestellt werden kann, aber in dieser Welt war es möglich mehr als 3 Raumachsen zur Verfügung zu haben. Dieser Torus selber bestand wieder aus Fraktalen und Spiralen, die selber
auch so etwas wie Entitäten waren. Das Ganze ging so rasend schnell vor sich das es sehr schwierig ist, hier viele Details greifen zu können.

Dieses Kristallwesen teilte mir in einer nonverbalen Weise mit, dass ich das Konzept von Relativierung in den Alltag mitnehmen soll. In einer absolut ultra-realen Weise wurde mir
nonverbal offenbart wie vielfältig die Existenz und das Sein ist. Abseits der nonverbalen Kommunikation fand teilweise auch so etwas ähnliches wie eine verbale Kommunikation statt.
Doch selbst die ist, wie es für DMT üblich ist, nicht zu beschreiben. Das sind keine menschlichen Worte, sondern das sind kurze paraverbale Töne die wie eine Melodie aus dem
Summton hervortreten. Dieses Wesen hat teilweise sozusagen "gesungen" oder "gesummt" wenn man da so nennen kann und mir war in den höheren Ebenen intuitiv bewusst, was mit
dieser Melodie an Wissen transportiert wird, auch wenn dieses nicht in menschliche Sprache übersetzt werden kann.
Obwohl mein Ego nicht vorhanden war wurde sich irgendwo im Hinterkopf ein gewisser Teil meiner Selbst darüber gewahr,
dass er diese ultimative Offenbarung nicht vergessen sollte und sie in den Alltag mitnehmen sollte, auch wenn es keinerlei Worte gibt mit denen man es beschreiben könnte.
Mir wurde in rasender Geschwindigkeit richtig bewusst, wie viele Formen der Existenz und des Daseins es gibt. Je nach Schwingungsfrequenz von diesem alles durchdringenden Etwas,
zeigt sich das daraus hervorgehende Sein in einer anderen Weise. Unsere irdische Welt auf Frequenz 0 ist so etwas wie der Kaffeesatz des Daseins, aber je höher die Frequenz ansteigt,
desto spiritueller wird das daraus resultierende Sein. Wobei selbst das Wort "spirituell" noch immer eine Untertreibung ist. Das war so eine absolut totale Offenbarung von der Herrlichkeit
der Existenz das Worte dazu nicht geeignet sind es zu transportieren. Nachdem ich diese totale Offenbarung des Seins in einer nonverbalen Weise aufgenommen und auf mich wirken habe lassen,
wohlwissend das ich es nicht vergessen sollte obwohl es unbeschreiblich ist, teilte mir das Kristallwesen in einer nonverbalen Weise mit, dass ich nun langsam hinunter schweben werde
in unsere Alltagswelt. Dabei sollte ich die Offenbarung die ich eben erfahren habe, als Relativierung des Alltags benutzen.

So begab es sich dann, dass ich langsam, als ob ich mit einem Raumschiff in die Erdatmosphäre eintauchen würde, mich wieder buchstäblich dem Boden der Tatsachen näherte.
Ich erlebte dabei sehr bewusst und klar mit, wie diese verschiedenen Daseinsformen auf ihrer spezifischen Schwingungsfrequenz schwingen und wie die Herrlichkeit des jeweiligen Seins,
direkt von seiner Schwingungsfrequenz abhängt. In dieser Phase der Reise stellte sich auch eine unglaubliche Auflösung des Konzeptes von Zeit ein. Der Landeanflug dauerte vielleicht
5 Minuten, aber subjektiv empfand ich das viel länger. Das hätte auch über eine Stunde sein können. Ähnlich wie bei Pilzen wird auch bei Changa das Zeitempfinden so massiv verändert
das ich mir letztlich wieder die Frage stellte, ob nicht vielleicht Zeit eine der hartnäckigsten Illusionen ist. Ein Problem ist jedoch das ich das nicht physikalisch nachweisen kann,
da Zeit im Rahmen der Relativitätstheorie tatsächlich messbar ist. Aber zumindest ich empfinde das subjektiv so, dass es in den höherschwingenden Sphären keine Zeit gibt, sondern das
auch Zeit vielmehr erst daraus entsteht, daraus "gerinnt" oder so ähnlich und sich dann am Boden, also in unserer Alltagswelt als zäher Fluss des Seins zeigt, aber das ist mit
Worten oder physikalisch nicht vernünftig greifbar.
Irgendwann war ich dann halbwegs gelandet und mein Ego begann sich schrittweise wieder aufzubauen. Der erste Reflex war Atmen.
Ich wusste noch gar nicht das ich ein Mensch bin und wusste auch noch nicht wo ich bin, aber instinktiv schnappte ich nach Luft. Das Atmen fühlte sich unfassbar warm und erlösend an.
Eine unglaubliche Wärme von totaler Gewissheit das alles gut ist, durchströmte meinen Körper und ich genoss es ruhig und gleichmäßig zu atmen.
Begleitet wurde das von unfassbar schönen Visuals. In allen Richtungen wirbelten längliche Fraktale herum die in den prächtigsten Farben strahlten.
Mir fiel die Botschaft des Kristallwesens ein und ich konnte nun in direktem Kontrast immer deutlicher begreifen wie stark sich unser Alltag relativiert, wenn man sich wirklich
bewusst macht und integriert, was es noch alles gibt. Auch wenn es keine Worte für das Erlebte in den höheren Sphären gibt, bleibt dennoch ein deutliches nonverbales Echo zurück
auf dessen Basis man einen direkten Vergleich zu unserer Alltagswelt hat. In der Phase in der sich das Ego zu etwa 50% wieder aufgebaut hatte und ich aber sozusagen noch mit einem
Bein in der DMT-Welt stand, erlebte ich eine unglaubliche und ultimative Relativierung, genau so wie das Kristallwesen es mir mitgeteilt hatte. Man sieht in Illustrationen häufig
die Darstellung bei der unser Sonnensystem als unbedeutender Punkt am Rande einer Galaxie dargestellt wird, die wieder nur eine von Milliarden weiteren Galaxien ist usw.
Etwa diese Relativierung erlebte ich auf gedanklicher und sinnbildlicher Weise, nur um das vielfache intensiver und überzeugender. DMT ist emotional unglaublich stark. So wie man beim
Wirkungseintritt vor Erstaunen stirbt, hatte ich nun ein Gefühl von Relativierung in unglaublicher Intensätit. Es war eine Mischung aus Erstaunen und totaler Erlösung und der Gewissheit
das letztlich alles gut ist. Es begann ein innerer Monolog, der bestimmt 10 Minuten dahin ging, bei dem ich wie ein Mantra immer wieder Dinge sagte wie:
"Meine Güte das gibt es alles!! Ich habe es gesehen! Ach du meine Güte! Ich bin nur ein Männlein das kurz in dieser materiellen Welt hier lebt. Wir glauben das hier ist so wichtig
und wir überidentifizieren uns damit! Dabei gibt es noch so viel mehr! Meine Güte!! Das gibt es wirklich alles!! Das man so etwas erleben kann! Wie bekommt das bitte eine Substanz hin!?"


In einer tiefen Dankbarkeit saß ich noch sehr bewusst eine halbe Stunde da und versuchte diesen Kontrast der Realtivierung sehr bewusst auf mich wirken zu lassen und zu integrieren.
Dann ging ich zum Laptop und begann diesen Bericht zu schreiben.