



https://www.freitag.de/autoren/lutz-her ... nverfrorenSpaniens Premier Rajoy und die katalanische Unabhängigkeitsbewegung sollten es zu schätzen wissen, dass ihnen ganz Europa zuschaut. Das zügelt die Versuchung, an Contenance zu verlieren, und lässt hoffen, dass bei der Machtübernahme Madrids in Barcelona Szenen wie am 1. Oktober ausbleiben. Am Tag des Referendums hatte die von Diktator Franco geerbte Guardia Civil Tausende Katalanen mit exzessiver Gewalt daran gehindert, ihre Stimme abzugeben. Dass die EU dank ihrer Existenz mäßigend wirkt, ist ihr mitnichten als Verdienst anzurechnen. So vehement bisher in Brüssel die Parteinahme für Madrid ausfällt, so kategorisch gerät der Verriss des katalanischen Wunsches nach Souveränität.
Dieser Artikel erschien in Ausgabe 44/2017 vom 02.11.2017 Die aktuelle Ausgabe des Freitag erhalten Sie am Kiosk. Oder sichern Sie sich hier 3 Wochen gratis
Plötzlich wird das sonst so hofierte Europa der Regionen als drohende Kleinstaaterei diskreditiert und Tafelsilber aus dem Werteschrein der EU opportunistischem Kalkül geopfert: das bei anderer Gelegenheit geheiligte Selbstbestimmungsrecht von Völkern und Nationen. Alle relevanten EU-Staaten, die sich jetzt bedingungslos hinter die Disziplinierung Kataloniens durch eine konservative Minderheitsregierung in Madrid stellen, haben dieses Recht schon über das Prinzip der territorialen Unversehrtheit von Staaten gestellt, sofern ihnen das nützlich erschien. Das war so bei der Erosion der Sowjetunion, als Litauen, Lettland und Estland als Erste ausscherten und sich zu unabhängigen Republiken erklärten. Gleiches passierte auf der Schwelle zum jugoslawischen Bürgerkrieg. Kaum hatten sie der Föderativen Republik Jugoslawien den Rücken gekehrt, wurden Slowenien und Kroatien Anfang 1992 auf Drängen Deutschlands von der EU diplomatisch anerkannt. Die Gewaltexzesse besonders in Bosnien hat das seinerzeit mehr angefacht als eingedämmt.
Gleichsam war die Federführung der EU gesetzt, als im Februar 2008 die Republik Kosovo durch Abspaltung vom serbischen Staat entstand. Bis heute hat Spanien diesen Staat, der eher ein EU-Protektorat vorstellt, nicht anerkannt. Was einleuchtet, andernfalls wäre zu fragen, weshalb Madrid Basken und Katalanen verweigert, was es Kosovo-Albanern zugesteht.
www.heise.de/tp/features/Rakka-Der-schm ... 90115.htmlVerhandlungen über den freien Abzug von 4.000 IS-Mitgliedern aus Rakka und weitere mutmaßliche Deals der SDF und den USA mit den Dschihadisten zeigen Interessen, die dem "Kampf gegen den IS" übergeordnet sind
http://www.tagesspiegel.de/politik/syri ... 80154.htmlRussisches Verteidigungsministerium twittert falsche Fotos
Das russische Verteidigungsministerium veröffentlichte am Dienstag auf Twitter Fotos, die angeblich russische Drohnen vom Abzug aus Rakka gemacht hatten. Diese Bilder seien der "unbestreitbare Beweis", dass die USA kampffähige Einheiten des IS eskortiert hätten, um "sie für ihre Interessen im Nahen Osten" zu benutzen, schrieb das Ministerium im Begleittext. Mindestens zwei der angeblichen "Beweisfotos" hatten jedoch nicht das Geringste mit den Vorgängen zu tun, wiesen Mitarbeiter des Conflict Intelligence Teams, einer Gruppe investigativer Blogger aus Russland, nach. Das eine Foto wurde demnach aus einem für Smartphones entwickelten Computerspiel, dem AC-130 Gunship Simulator, herauskopiert. Ein weiteres stammt aus dem Jahr 2016 und wurde in der Region Falludscha aufgenommen. Kurz nach der Enthüllung nahmen die Moskauer Militärs die beiden Bilder aus dem Netz.
http://www.zeit.de/2017/46/giftgas-syri ... er-beweiseSpätestens seit Russland dort mit seinem Veto vor wenigen Wochen vorerst weitere Untersuchungen der UN und der OPCW in Syrien verhinderte, ist klar, dass Moskau auch diesmal jegliche Bestrafung des Assad-Regimes für den Einsatz von Giftgas blockieren wird. Deutschland sollte etwas dagegen tun.
https://theduran.com/russia-nebenzia-ou ... sheikhoun/(1) no attempt was made to inspect the site of the alleged chemical attack in Khan Sheikhoun;
(2) no inference was drawn from the supposed security concerns which allegedly prevented such an inspection of the alleged site of the attack in Khan Sheikhoun from taking place;
(3) no inference was drawn from the apparent tampering of the site after the alleged attack (eg. by the concreting over of the bomb crater alleged to have been caused by the alleged attack); and
(4) no attempt was made to inspect Al-Sharyat air base – the site from which the alleged chemical weapons attack was allegedly launched – despite the fact that the security concerns which supposedly prevented an inspection of the Khan Sheikhoun site did not apply there.
Instead, in the absence of such inspections of the two sites relevant to an understanding of the supposed incident, the report relied wholly
(5) on eye-witness evidence, though this has been repeatedly shown to be unreliable;
(6) on video evidence, which is also generally acknowledged to be unreliable;
(In both cases there are or should be particular concerns about the use of this sort of evidence in this case given that it was provided in both cases by individuals operating in an Al-Qaeda controlled area)
and
(7) on sampling obtained through a chain of custody which is widely acknowledged to be insecure, and which also originated and was collected without proper or independent supervision in an Al-Qaeda controlled area.
https://www.heise.de/tp/features/Maidan ... 93551.htmlDrei Georgier geben zu, unter den Maidanschützen gewesen zu sein, die auf Polizisten und Zivilisten schossen - bewaffnet und angestiftet unter anderem von einem ukrainischen Oppositionspolitiker
http://www.spiegel.de/politik/ausland/u ... 54475.htmlMerkel ergänzte: "Sanktionen allein reichen aber nicht. Wir müssen den politischen Prozess wieder in Gang bringen." Dabei gehe es um die Bildung einer Übergangsregierung und freie Wahlen. Man werde mit der Opposition, aber auch mit Präsident Janukowitsch sprechen. Voraussetzung sei allerdings, dass der Staatschef "auch zu diesen Gesprächen zur Verfügung steht". Zudem sollten auch Kontakte "in Richtung Russland" genutzt werden.
Dagegen gestimmt haben (9): Belgien, Frankreich, Griechenland, Italien, Kroatien, Luxemburg, Malta, Österreich und Zypern.Die EU-Mitgliedstaaten stimmten dafür, die Zulassung des umstrittenen Unkrautvernichters um fünf Jahre zu verlängern. 18 der 28 EU-Länder votierten für einen entsprechenden Vorschlag der EU-Kommission, neun Staaten votierten dagegen, einer enthielt sich. Deutschland stimmte für die Zulassungsverlängerung, anstatt sich wie bisher zu enthalten.
Die Entscheidung der EU-Staaten erscheint aber zum jetzigen Zeitpunkt vernünftig, weil Fragezeichen hinter den Argumenten der Kampagnenführer für ein Verbot stehen: Erstens sehen Prüfbehörden auf der ganzen Welt geringstes Krebsrisiko – eine WHO-Behörde, die Krebsgefahr attestierte, steht einsam dar. Zweitens erwiesen sich Vorwürfe, der Staat habe Studien von Monsanto übernommen, als arg übertrieben (es handelte sich um wenige, entsprechend eingeführte Teilkapitel). Drittens schwang in Kampagnen sogar anti-amerikanisches Ressentiment mit; die Motive einiger Akteure erscheinen daher zweifelhaft („Ökozid durch Monsanto“).
Nun ist Zeit für die Wissenschaft, Antworten auf tatsächlich offene Fragen zu finden, etwa die Wirkung unterschiedlicher Glyphosat-Präparate wie Roundup, die Wechselwirkung verschiedener Chemikalien oder die Auswirkungen auf spezifische Risikogruppen wie Kinder. Die Umweltaktivisten könnten sich fragen, ob die Schadwirkungen des Glyphosats auf die Landschafts- und Artenvielfalt (Insekten) nicht das eigentlich relevantere Thema wären.
Nja....n19 hat geschrieben: 27. November 2017, 18:04 https://www.welt.de/wirtschaft/article1 ... ssung.html
Dagegen gestimmt haben (9): Belgien, Frankreich, Griechenland, Italien, Kroatien, Luxemburg, Malta, Österreich und Zypern.Die EU-Mitgliedstaaten stimmten dafür, die Zulassung des umstrittenen Unkrautvernichters um fünf Jahre zu verlängern. 18 der 28 EU-Länder votierten für einen entsprechenden Vorschlag der EU-Kommission, neun Staaten votierten dagegen, einer enthielt sich. Deutschland stimmte für die Zulassungsverlängerung, anstatt sich wie bisher zu enthalten.
Portugal (1) hat sich enthalten.
Der Rest (18) stimmte für die Verlängerung der Zulassung
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/k ... 13295.htmlDie Entscheidung der EU-Staaten erscheint aber zum jetzigen Zeitpunkt vernünftig, weil Fragezeichen hinter den Argumenten der Kampagnenführer für ein Verbot stehen: Erstens sehen Prüfbehörden auf der ganzen Welt geringstes Krebsrisiko – eine WHO-Behörde, die Krebsgefahr attestierte, steht einsam dar. Zweitens erwiesen sich Vorwürfe, der Staat habe Studien von Monsanto übernommen, als arg übertrieben (es handelte sich um wenige, entsprechend eingeführte Teilkapitel). Drittens schwang in Kampagnen sogar anti-amerikanisches Ressentiment mit; die Motive einiger Akteure erscheinen daher zweifelhaft („Ökozid durch Monsanto“).
Nun ist Zeit für die Wissenschaft, Antworten auf tatsächlich offene Fragen zu finden, etwa die Wirkung unterschiedlicher Glyphosat-Präparate wie Roundup, die Wechselwirkung verschiedener Chemikalien oder die Auswirkungen auf spezifische Risikogruppen wie Kinder. Die Umweltaktivisten könnten sich fragen, ob die Schadwirkungen des Glyphosats auf die Landschafts- und Artenvielfalt (Insekten) nicht das eigentlich relevantere Thema wären.
"Vor kurzem": Geht so, das Video wurde am 14.04.2016 auf youtube eingestellt. Es liegt durchaus im Bereich des Möglichen, dass zwischen diesem Datum und dem 27.11.2017 dem Ressort neue Informationen bekannt geworden sind, die einen Kurswechsel als angebracht erschienen ließen. Und lt dem von mir verlinkten SPON-Artikel war die zuletzt getätigte Aussage dazu offenbar sehr anders. Nur mal so.n19 hat geschrieben: 27. November 2017, 23:59Das rumgejaule der Hendriks ist unerträglich. Noch vor kurzem hat sie genau dem zugestimmt, was heute passiert ist! Ab Minute 43 hier zu sehen und zu hören!
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